Glaukom: Früh erkennen, gezielt behandeln

Präzise Vorsorge, individuelle Therapie und regelmäßige Verlaufskontrollen im AugenCentrum Dresden
Das Glaukom kommt meist schleichend und ohne Schmerzen. Moderne Diagnostik kann Veränderungen am Sehnerv jedoch sichtbar machen, bevor Betroffene selbst eine Einschränkung bemerken. Im AugenCentrum Dresden stehen deshalb präzise Vorsorge, individuelle Therapie und regelmäßige Verlaufskontrollen im Mittelpunkt.
Das Glaukom, auch »Grüner Star« genannt, entwickelt sich häufig unbemerkt. Es verursacht meist keine Schmerzen, und selbst erste Gesichtsfeldausfälle kann das Gehirn lange kompensieren. Eine spürbare Sehverschlechterung tritt deshalb oft erst auf, wenn bereits zahlreiche Nervenfasern geschädigt sind. Da verlorene Nervenfasern nicht zurückkehren, ist die Früherkennung entscheidend. Die entsprechenden Fachgesellschaften empfehlen eine Glaukomvorsorge ab dem 40. Lebensjahr. Bei besonderen Risikofaktoren kann eine frühere und engmaschigere Kontrolle sinnvoll sein. Im AugenCentrum Dresden ergänzt die Optische Kohärenztomographie (OCT) die klassische Untersuchung. Sie ermöglicht eine mikrometergenaue Vermessung der Nervenfaserschicht und macht selbst kleinste Veränderungen sichtbar. ,,Wir wollen Risikopatienten und glaukomverdächtige Befunde möglichst früh erkennen, beginnende Schäden sichtbar machen und Veränderungen im Verlauf zuverlässig dokumentieren”, erklärt Dr. Cosima Hermann, Fachärztin für Augenheilkunde, ihr Spezialgebiet.

Der Augendruck ist nur ein Puzzleteil
Zur Basisvorsorge gehören die Messung des Augeninnendrucks, die Untersuchung an der Spaltlampe und die genaue Beurteilung des Sehnervs. Besonders wichtig: Ein Augeninnendruck im definierten Normalbereich von 10 bis 21 mmHg schließt ein Glaukom keineswegs aus. Gerade beim sogenannten Normaldruckglaukom können trotz vermeintlich unauffälliger Druckwerte Schäden am Sehnerv entstehen. Neben den häufigen primären Offenwinkelglaukomen gibt es unter anderem Engwinkelglaukome und sekundäre Formen, etwa infolge anderer Augenerkrankungen oder Verletzungen. ,Der Augendruck ist nur ein Puzzleteil auf dem Weg zur Diagnose. Erst die genaue Beurteilung des Sehnervs komplettiert das Bild. Ein Wert im Normalbereich darf deshalb nicht dazu führen, ein Glaukom zu übersehen”, betont Dr. Cosima Hermann.
Individuell behandeln, langfristig schützen
Wird ein Glaukom festgestellt, bietet das AugenCentrum Dresden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Die drei Säulen der Therapie sind Augentropfen, Laser-Verfahren wie die Selektive Lasertrabekuloplastik (SLT) sowie die Glaukomchirurgie. Dabei wird für jeden Patienten ein individueller Zielaugendruck festgelegt. Das operative Spektrum ist mittlerweile breit und reicht von minimalinvasiven Verfahren mit kleinen Implantaten wie dem Hydrus Microstent bis hin zur klassischen Trabekulektomie oder größeren Drainage-Implantaten. Entscheidend sind regelmäßige Verlaufskontrollen. Die OCT zeigt, ob der Sehnerv stabil bleibt und die gewählte Therapie ausreicht. Bei stabilen Befunden kann unter Umständen zunächst auf eine Behandlung verzichtet werden. ,Es gibt keinen pauschalen Therapieweg. Wir passen die Behandlung individuell an und nutzen die OCT-Verlaufskontrolle, um den Sehnerv langfristig zu stabilisieren und das vorhandene Sehvermögen bestmöglich zu erhalten”, sagt Dr. Cosima Hermann. Da gesicherte Glaukomerkrankungen und kontrollbedürftige Verdachtsfälle in der Bevölkerung häufig vorkommen, wird die OCT-Diagnostik nicht nur am Hauptstandort in der Trompeterstraße in Dresden, sondern an allen zehn Standorten des AugenCentrums angeboten.
LEISTUNGEN AUF EINEN BLICK:
Grauer Star und Linse, Korrektur von Fehlsichtigkeiten, Linsenoperation mit dem Femtolaser, Augendiagnostik, Sehschule, Grüner Star, Makula und Netzhaut, Trockenes Auge, Gutachten und Atteste, Vorsorgeuntersuchungen

AUGENCENTRUM DRESDEN
Medizinisches Versorgungszentrum
Prof. Dr. med. Andreas Böhm, Dr. med. Anne Lux & Kollegen
Trompeterstraße 5, 01069 Dresden
Tel.: 0351 89 66 35-0
info@augencentrum-dresden.de
www.augencentrum-dresden.de
Redaktion: Philipp Demankowski

