ZUKUNFT GESUNDHEIT DENKEN

Erfolgreiche Premiere des Top Gesundheitsforums im Heinz-Steyer-Stadion Dresden
Gesundheit neu denken, Kompetenzen verbinden und Zukunft erlebbar machen: Mit dem ersten Top Gesundheitsforum, initiiert von Top-Magazin-Verleger Roland Hess und Frank Kebbekus, brachte das Top Magazin Dresden am 23. September führende Köpfe aus Medizin, Wirtschaft, Tourismus, Politik und Gesundheitsversorgung im Heinz-Steyer-Stadion zusammen. Eine Premiere mit starken Impulsen, intensiven Diskussionen und vor allem jeder Menge Austausch und ein Tag, der zeigte, welches Potenzial im Gesundheitsstandort Dresden und Sachsen steckt.

Schon am Morgen wurde deutlich, dass Gesundheit längst weit mehr ist als ein rein medizinisches Thema. Wie wollen wir künftig leben und arbeiten? Was hält Menschen langfristig gesund? Welche Rolle spielen Prävention, Bewegung und neue Technologien? Und welche Chancen entstehen, wenn Medizin, Wirtschaft, Wissenschaft und Tourismus ihre Kompetenzen stärker miteinander verbinden? Genau diesen Fragen widmete sich das erste Top Gesundheitsforum. Unter der Schirmherrschaft der Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, entstand ein neues Format, das ganz unterschiedliche Perspektiven zusammenbrachte und das moderne Heinz-Steyer-Stadion für einen Tag zum Treffpunkt für Gesundheit, Innovation und neue Ideen machte.

VIER THEMEN – EIN GEMEINSAMES ZIEL
In vier großen Themenblöcken spannte das Programm einen bemerkenswert breiten Bogen: von Gesundheit und Tourismus über Sport und Medizin bis zu Longevity und Wirtschaft sowie Work & Health und Standortmarketing. Dabei ging es bewusst nicht nur um Theorie. Mediziner trafen auf Unternehmer, Touristiker auf Gesundheitsexperten und Vertreter aus Politik und Institutionen auf Menschen, die Gesundheit jeden Tag ganz praktisch in Unternehmen, Kliniken und Versorgungseinrichtungen gestalten.
Zum Auftakt rückte die Verbindung von Gesundheit und Tourismus in den Mittelpunkt. Mit Corinne Miseer von der Dresden Marketing GmbH, Eike Döblitz vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, Dr. Iris Edenheiser vom Deutschen Hygiene-Museum, Dr. Christian Striefler von den Staatlichen Schlössern, Burgen und Gärten Sachsen und Sebastian Klink vom Tourismusverband Dresden trafen dabei ganz unterschiedliche Perspektiven aufeinander.
Gerade hier zeigte sich, welches Potenzial noch in Dresden steckt. Spitzenmedizin, Hotellerie, Kultur, touristische Angebote und attraktive Veranstaltungsorte sind vorhanden. Die Herausforderung liegt darin, diese künftig noch stärker miteinander zu vernetzen. Medizinische Kongresse und Gesundheitsaufenthalte können nicht nur die Wahrnehmung Dresdens als Gesundheitsstandort stärken, sondern zusätzliche Impulse für Hotellerie, Gastronomie, Kultur und Handel setzen.

SPITZENMEDIZIN AUS DRESDEN
Wie stark Dresden medizinisch aufgestellt ist, wurde spätestens beim zweiten Themenblock deutlich. Univ.-Prof. Dr. med. Klaus-Dieter Schaser und Univ.-Prof. Dr. med. Alexander Carl Disch, Ph.D. vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden diskutierten gemeinsam mit Johannes Klaus von Carus Consilium Sachsen, Marcus Schmidt von Beyond Imaging und Dr. Conrad Kühnöl über Gesundheit, Sport und Medizin.
Anschließend gehörte die Bühne noch einmal ganz der universitären Spitzenmedizin. Unter der provokanten Frage „Sind wir unbegrenzt reparabel?“ gab Schaser Einblicke in die Möglichkeiten moderner muskuloskelettaler Chirurgie.
Genau solche Momente machten den Anspruch des Forums sichtbar: komplexe Medizin verständlich machen, aktuelle Entwicklungen zeigen und gleichzeitig den Austausch zwischen medizinischer Expertise, Innovation und Wirtschaft ermöglichen.

VON KI BIS LONGEVITY
Wie rasant sich das Gesundheitswesen verändert, zeigte sich auch im weiteren Tagesverlauf. Dr. Conrad Kühnöl nahm die Gäste mit in die Welt der Künstlichen Intelligenz in der Zahnmedizin, Dr. Katja Scarlett Daub von den CITY-Apotheken Dresden widmete sich der „Macht der Gene“ und Heike Schönfeld zeigte, welche Rolle Tiefenentspannung als Gesundheitsimpuls im Arbeitsalltag spielen kann.
Mit Gesundheit, Longevity & Wirtschaft rückte anschließend ein Thema in den Mittelpunkt, das längst auch Unternehmen beschäftigt: Wie schaffen wir es, länger gesund und leistungsfähig zu bleiben? Welche Verantwortung tragen Arbeitgeber? Und welchen Stellenwert geben wir unserer eigenen Gesundheit?
Richard Bohn von MUNDUS Immobilien, Peter Kadur von KADUR Raumidee, Dr. Katja Scarlett Daub, Dr. Johannes Janschek, Stephan Anders-Krummnacker von BG prevent und Heike Schönfeld diskutierten diese Fragen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Einen weiteren Impuls setzte Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin Jana Hesse mit der Frage: „Was ist Ihnen Gesundheit wert?“

GESUNDHEIT ALS STANDORTFAKTOR
Einen weiteren Höhepunkt setzte Alexander Dierks, Präsident des Sächsischen Landtags, der mit seinem Grußwort und anschließend auf dem Podium die politische Perspektive in den Austausch einbrachte. Gemeinsam mit Judith Riecker von Little John Bikes, Dirk Köcher vom Städtischen Klinikum Dresden, Jens Kobarg von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und Jana Hesse ging es um Work & Health und Standortmarketing. Denn Gesundheit ist längst auch ein Standortfaktor. Gute medizinische Versorgung, gesunde Arbeitswelten, Prävention, Mobilität und Lebensqualität entscheiden mit darüber, wie attraktiv eine Region für Menschen, Fachkräfte und Unternehmen ist.

GESUNDHEIT ERLEBEN
Doch das TOP Gesundheitsforum fand längst nicht nur auf der Bühne statt. Zwischen den Panels und Vorträgen konnten die Gäste erleben, wie vielfältig Gesundheit heute gedacht wird. Das Spektrum reichte von Universitätsmedizin und Städtischem Klinikum Dresden über das Medizinische Labor Ostsachsen bis hin zu Prävention, betrieblicher Gesundheitsvorsorge, Regeneration und neuen Gesundheitskonzepten. Mit dabei waren unter anderem BG Prevent, das mit einer VR-Anwendung für Aufmerksamkeit sorgte, das Schwebebad Dresden mit dem Thema Entspannung und Regeneration sowie das Generationenwerk, das den Blick auf Vorsorge und die langfristige Absicherung unterschiedlicher Lebensphasen richtete. Die Bandbreite der beteiligten Partner machte sichtbar, wie viele unterschiedliche Bereiche heute zum Thema Gesundheit gehören.
Auch Bewegung durfte dabei nicht fehlen. Little John Bikes brachte E-Bikes und das Thema gesunde Mobilität direkt ins Stadion – ausprobieren ausdrücklich erwünscht. Die Outdoor Experience ergänzte damit Vorträge und Diskussionen um Bewegung, Prävention und aktive Angebote.

So trafen an einem Ort Bereiche aufeinander, die im Alltag häufig getrennt voneinander stattfinden: Spitzenmedizin und Prävention, Klinik und Labor, Bewegung und Regeneration, Gesundheitswirtschaft und innovative Versorgung. Und genau diese Mischung sorgte dafür, dass auch zwischen den offiziellen Programmpunkten kaum Stillstand herrschte. Gäste kamen mit Ausstellern ins Gespräch, probierten Angebote aus, tauschten Erfahrungen aus und knüpften neue Kontakte. Aus dem geplanten Networking entwickelte sich so ganz selbstverständlich ein intensiver Austausch.

WENN AUS EINEM FORUM EIN NETZWERK WIRD
Nach einem langen Tag voller Themen und Impulse war noch lange nicht Schluss. Ab 18 Uhr wechselte die Atmosphäre noch einmal: In der Healthy Lounge wurde aus dem Fachforum ein entspanntes Get-together. Bei Musik, Drinks und guten Gesprächen blieb Zeit für all das, was zwischen zwei Programmpunkten manchmal zu kurz kommt. Man traf Menschen wieder, vertiefte Gespräche vom Nachmittag und knüpfte neue Kontakte. Genau darin lag letztlich die Idee hinter dem ersten Top Gesundheitsforum: nicht nur über Vernetzung zu sprechen, sondern sie tatsächlich stattfinden zu lassen.

EINE PREMIERE, DIE WEITERGEHT
Am Ende dieses ersten Top Gesundheitsforums stand deshalb weniger ein Abschluss als vielmehr ein Anfang.
Dresden und Sachsen verfügen über universitäre Spitzenmedizin, leistungsfähige Kliniken und Gesundheitsunternehmen, innovative Technologien, starke Wirtschaftsakteure und gleichzeitig über eine außergewöhnliche Lebensqualität. Auch beim Thema Gesundheitstourismus zeigte sich, dass viele Voraussetzungen bereits vorhanden sind, nun gilt es, Medizin, Hotellerie, Tourismus, Kultur und Veranstaltungswirtschaft noch stärker miteinander zu verbinden.
Das erste Top Gesundheitsforum hat dafür Menschen zusammengebracht, Themen geöffnet und neue Verbindungen geschaffen. Und die Geschichte geht weiter: Bereits jetzt wird an der Fortsetzung des Top Gesundheitsforums im kommenden Jahr gearbeitet. Denn wenn dieser erste Tag eines gezeigt hat, dann das: Die Zukunft der Gesundheit entsteht nicht in einzelnen Branchen. Sie entsteht dort, wo Medizin, Wirtschaft, Wissenschaft und Menschen zusammenkommen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: top-gesundheitsforum.com
Redaktion: Melanie Hess


