Mehr Vielfalt bei der Elektromobilität

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Wie das Autohaus Dresden gemeinsam mit Leapmotor den europäischen Automarkt aufmischen will

Das Autohaus Dresden setzt seinen Expansionskurs im Bereich Elektromobilität fort – und baut die Zu­sammen­arbeit mit der chinesischen Marke Leapmotor weiter aus. Nachdem der Standort Kaditz bereits im vergangenen Jahr zu einem der ersten Partner von Leapmotor in Deutschland wurde, kommen jetzt gleich zwei neue Modelle: Der vollelektrischen B05 im Juni und der neue B10 Hybrid EV im September.

Als das Autohaus Dresden im vergangenen Jahr bekannt gab, künftig auf Leapmotor zu setzen, war die Marke in Deutschland noch nahezu unbekannt. Dennoch entschied sich das Unternehmen bewusst dafür, den Standort Kaditz als spezialisierten Leapmotor-Standort aufzubauen. Dort konzentriert sich inzwischen alles rund um die neue Elektromarke – vom Vertrieb bis zum Service. Für Daniel Dudnyk, der die Einführung von Leapmotor im Autohaus Dresden verantwortet, war genau dieser Neustart besonders reizvoll. »Wir wollten etwas Neues ins Markenportfolio aufnehmen und bewusst auch neue Wege gehen«, erklärt er. »Leapmotor war für uns spannend, weil die Marke moderne Technologien mit einem sehr attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis verbindet.« Dass hinter Leapmotor mit Stellantis einer der größten Automobilkonzerne der Welt steht, spielte bei der Entscheidung ebenfalls eine wichtige Rolle. Der Konzern hält seit 2023 rund zwanzig Prozent an Leapmotor und unterstützt den Ausbau der Marke in Europa mit seinem bestehenden Händler- und Servicenetz. Für das Autohaus Dresden bedeutet das Planungssicherheit – und die Möglichkeit, frühzeitig Teil einer neuen Entwicklung zu sein. »Das Besondere ist, dass wir gemeinsam mit der Marke wachsen können«, sagt Dudnyk. »Es gibt noch keine jahrzehntelangen Strukturen oder festgefahrenen Prozesse. Man entwickelt vieles von Anfang an mit.«

Daniel Dudnyk verantwortet die Einführung von Leapmotor im Autohaus Dresden / © Bastian Hanitsch
Neue Modelle bringen Wachstumsschub

Nach dem Marktstart mit dem kompakten T03 und dem SUV C10 baut Leapmotor sein Angebot nun deutlich aus. Im Juni startet der neue B05, ein vollelektrisches Kompaktmodell, das direkt die Golfklasse angreifen soll. Im September folgt mit dem B10 Hybrid EV ein weiteres wichtiges Fahrzeug für den europäischen Markt. Gerade der B05 gilt innerhalb der Branche als entscheidender Schritt für die weitere Entwicklung der Marke. Das Fahrzeug richtet sich an Kunden, die ein modernes Elektroauto mit alltagstauglicher Reichweite suchen, dabei aber nicht in die Preisregion vieler europäischer Hersteller vorstoßen möchten. Laut Hersteller soll der B05 Reichweiten von bis zu 482 Kilo­metern bieten und preislich bei rund 27.000 Euro starten.

Für Dudnyk passt das Modell perfekt in die aktuelle Markt­situation: »Viele Kunden beschäftigen sich inzwischen sehr intensiv mit Elektromobilität. Gleichzeitig wird aber stärker denn je auf den Preis geschaut. Genau dort setzt Leapmotor an.« Auch technisch will die Marke weiter aufholen. Große Touch­screens, umfangreiche Assistenzsysteme und moderne Bedien­konzepte gehören bei Leapmotor bereits in vielen Modellen zur Serienausstattung. »Man merkt, dass die chinesischen Hersteller technologisch enorme Fortschritte gemacht haben«, sagt Dudnyk. »Viele Kunden sind überrascht, wie hochwertig die Fahrzeuge inzwischen wirken.«

Hybridmodell soll Reichweitenangst lösen

Mit besonderer Spannung blickt das Autohaus Dresden auf den September. Dann startet der neue B10 Hybrid EV, der vollelektrisches Fahren mit einem zusätzlichen Range-Extender kombiniert. Dabei dient ein Benzingenerator ausschließlich dazu, die Batterie nachzuladen und die Reichweite zu erhöhen. Für viele Kunden könnte genau dieses Konzept interessant werden. »Es gibt nach wie vor Menschen, die sich für Elektromobilität interessieren, aber beim Thema Reichweite noch unsicher sind«, erklärt Dudnyk. »Der B10 Hybrid EV verbindet beide Welten und macht Elektromobilität für viele Menschen einfacher zugänglich.« Mit einem Einstiegs­preis ab rund 32.400 Euro positioniert sich auch dieses Modell deutlich unter vielen Wettbewerbern. Gleichzeitig soll der Wagen Reichweiten von bis zu 900 Kilometern ermöglichen. Gerade Famil­ien oder Vielfahrer könnten darin eine interessante Alter­native sehen. Dass Leapmotor seine Modellpalette so schnell erweitert, wertet Dudnyk als klares Zeichen für die Ambitionen der Marke: »Man sieht, dass die Entwicklung sehr konsequent vorangetrieben wird. Es bleibt nicht bei zwei oder drei Fahrzeugen – Leapmotor will langfristig eine echte Größe in Europa werden.«

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Service und Vertrauen als Schlüssel

Parallel zum Ausbau der Modellpalette investiert das Autohaus Dresden intensiv in den Servicebereich. Gerade bei neuen Marken sei Vertrauen entscheidend, sagt Dudnyk. Deshalb werde in Kaditz derzeit ein spezialisiertes Team aufgebaut, das sich ausschließlich mit Leapmotor beschäftigt. »Service wird bei neuen Herstellern ein ganz zentraler Punkt sein«, erklärt er. »Die Kunden wollen wissen, dass sie langfristig Ansprechpartner haben und sich auf die Betreuung verlassen können.« Dazu gehören umfangreiche Schulungen ebenso wie technische Weiterbildungen. Das Team wachse Schritt für Schritt gemeinsam mit der Marke. »Wir lernen mit jedem Fahrzeug dazu und bauen das Know-how kontinuierlich aus«, sagt Dudnyk. Hinzu kommt, dass Leapmotor zunehmend auf europäische Produk­tions­standorte setzt. Bereits heute wird der T03 teilweise in Polen montiert. Weitere Produk-tionskapazitäten in Europa sind geplant. Auch das bewertet das Autohaus Dresden positiv. »Viele Kunden reagieren darauf sehr offen«, sagt Dudnyk. »Das schafft zusätzlich Vertrauen in die Marke.« Für das Autohaus Dresden ist Leapmotor deshalb längst mehr als nur ein kurzfristiges Projekt. Mit neuen Modellen, wachsendem Serviceangebot und steigender Bekanntheit soll Kaditz in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Leapmotor-Standort in Sachsen werden. Oder wie Daniel Dudnyk sagt: »Wir stehen hier eigentlich erst am Anfang.«

www.autohaus-dresden.de

Redaktion: Philipp Demankowski

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