Brücken nach Paris

Mitteldeutschland in Paris-Pressekonferenz auf der Zitadelle Petersberg Erfurt / © meeco Communication Services GmbH
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„Mitteldeutschland in Paris“: Wie Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Kultur, Innovation und Tradition den deutsch-französischen Dialog beleben.

Mitteldeutschland tritt ab 26. Mai 2026 selbstbewusst ins internationale Rampenlicht. Unter dem Titel „Mitteldeutschland in Paris – Kultur. Innovation. Tradition.“ präsentieren sich drei deutsche Bundesländer für einen ganzen Monat im Carrousel du Louvre – und laden die internationalen Louvre-Besucher ein, die Vielfalt und Strahlkraft von Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen zu entdecken.

Mitteldeutschland in Paris; Zitadelle Petersberg Erfurt – Foto: © kentauros – stock.adobe.com; Carrousel du Louvre – Foto: © Alain Potignon
Brücken bauen nach Paris

Dass Mitteldeutschland nun bald im Carrousel du Louvre glänzt, ist das Ergebnis visionärer Netzwerkarbeit. Unternehmer Roland Hess, u.a. Verleger Top Magazin Dresden/Ostsachsen, Veranstalter der Dresdner WEITSICHT und Mitglied im Kuratorium der HOPE Kapstadt Stiftung, konnte durch seine internationalen Kontakte die Weichen stellen. Was als mutige Idee begann, wurde zur Einladung, die kulturelle Vielfalt von Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen im Rahmen des „Festivals der kulturellen Vielfalt“ unter der Schirmherrschaft der französischen Nationalkommission der UNESCO zu präsentieren. Ein Projekt, das bereits im Vorjahr mit Sachsen als Vorreiter begeisterte und nun Mitteldeutschland auf die große Bühne hebt.

„Sachsen in Paris” begeisterte im Jahr 2025 mehr als 1,3 Millionen Besucher im Carrousel du Louvre / Fotos: © Bastian Hanitsch

Kulturelle Vielfalt verbindet

Die Ausstellung im 1. Arrondissement von Paris wird weit mehr als eine Aneinanderreihung von Sehenswürdigkeiten – sie zeigt ein lebendiges Mosaik aus Geschichte, Architektur und Begegnung. Auf 22 großformatigen Fotografien und mehreren imposanten Stelen entfaltet sich das kulturelle Panorama Mitteldeutschlands. Die Resonanz ist geprägt von Stolz und Aufbruchsstimmung. Mike Purfürst, Bürgermeister von Netzschkau, erinnert sich begeistert an die Premiere im Vorjahr: „Wir fanden die Idee der Präsentation unserer Göltzschtalbrücke vor über einer Million Besuchern im Louvre spannend und haben diese Entscheidung nie bereut.“ Christian Fothe, Geschäftsführer der Erfurt Tourismus und Marketing GmbH, hebt die historische Verbindung zu Frankreich hervor und lädt die Besucher des Louvre ein, die frisch sanierte Zitadelle Petersberg zu entdecken – nun sogar mit direkter ICE-Anbindung nach Paris. Und Ulrike Köppel, Geschäftsführerin weimar GmbH, sieht in der Kooperation eine große Chance, Mitteldeutschland international noch sichtbarer zu machen.

v.l.: Maria Porske (Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten), Christian Fothe (Geschäftsführer Erfurt Tourismus und Marketing GmbH), Dr. Ulrike Kaiser (Direktorin Stiftung Leuchtenburg), Roland Hess (Initiator „Mitteldeutschland in Paris”), Ulrike Köppel (Geschäftsführerin weimar GmbH), Mike Purfürst (Bürgermeister der Stadt Netzschkau). / © meeco Communication Services GmbH
Drei Bundesländer, eine gemeinsame Bühne

Mit der Ausstellung im Herzen der französischen Hauptstadt setzt Mitteldeutschland ein kraftvolles Zeichen für kulturelle Offenheit und europäische Verbundenheit. Drei Bundesländer nutzen gemeinsam die Bühne in Paris, um ihre Schätze und Geschichten zu teilen – und laden die Welt ein, Innovation und Tradition neu zu erleben. Ein Projekt, das Brücken baut und Horizonte erweitert.

Weitere Informationen unter: www.mitteldeutschland-in-paris.de

Redaktion: Jörg Fehlisch

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